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Antonia Moulin

Lourdes II

Die katholische Kirche anerkennt bis heute (13. Juli 2012) 67 Heilungen, die in Lourdes geschehen sind, als Wunder. In fast allen Fällen handelt es sich um Krankheiten, die auf einem Zusammenhang des Geburtshoroskops mit einer bestimmten Konstellation der Embryonalentwicklung beruhen.
Im Bureau Médical von Lourdes sind jedoch über 7000 Heilungszeugnisse festgehalten worden, über die keine Daten bekanntgegeben worden sind. Darunter befinden sich vielleicht viele Beispiele, die, - aus astrologischer Sicht, - weniger schwer sind, weil sie mit der Embryonalentwicklung keinen Zusammenhang haben. Wir möchten jetzt einen solchen Fall vorstellen, der aber von der Kirche anerkannt worden ist.

 
 

Fig. 1


Antonia Moulin wurde am 13. April 1877 in Vienne (Frankreich, Isère) geboren.
Im Februar 1905 trat am rechten Bein ein Abszess auf. Dann gab es Komplikationen: Entzündung der Venen und der Lymphbahnen. Antonia verbrachte sechs Monate im Krankenhaus.
Im September 1905 begab sie sich nach Lourdes, fand aber keine Besserung. Sie wurde in das Krankenhaus von Vienne aufgenommen. Es bildeten sich jedoch noch mehr Abszesse und Antonias Zustand verschlimmerte sich.
Im März 1906 wechselte sie das Krankenhaus: Sie trat in das Hôtel-Dieu von Lyon ein und verbrachte dort zehn Monate.Trotz verschiedener Behandlungen blieb sie in
besorgniserregendem Zustand.
Ende Dezember 1906 kehrte Antonia nach Vienne, in ihre Familie zurück, weil sie sich dem Tode nahe fühlte. Dann brachte man sie nochmals nach Lourdes und dort erlebte sie ihre Heilung am 10. August 1907.

Quelle:
http://www.miraclehunter.com/marian_apparitions/approved_apparitions/lourdes/miracles2.html#moulin


 
 

Fig. 2


Die Möglichkeit einer Erkrankung lesen wir in den Quadraturen, die Mars mit Sonne und Merkur im Radix bildet (Fig. 2). Mars steht wahrscheinlich auch in Quadratur mit dem Mond (nicht eingezeichnet); da wir den Zeitpunkt der Geburt nicht kennen, können wir die Mondposition nicht berechnen.
Auch Merkurs Konjunktion mit Neptun kann zeitweise ungünstig sein: Die Konjunktion kann sich in Solaren oder Planetaren in eine Quadratur oder Opposition umwandeln.

 
 

Fig. 3


Eine Krankheit entsteht nicht von einem Tag zum anderen. Vielmals gehen ihr z. B. niederschmetternde Erlebnisse, Aufregungen, eine Lebenskrise, usw. voran. Wenn die seelische Belastung zu gro
ß ist, wenn sie nicht abgebaut werden kann, kann sie in ein körperliches Leiden umschlagen.
Wenn ich Antonias Arzt gewesen wäre, hätte ich sie gefragt, was sie in den Jahren 1899 bis 1904 erlebt hat (Fig. 3). In jenen Erlebnissen liegt die wahre Ursache ihrer Krankheit.

 
 

Fig. 4


Zwischen dem 26. Dezember 1903 und dem 18. Februar 1904 bildete der laufende Merkur eine Schleife über dem Radix-Mars (Fig. 4). Das war ein wichtiger Transit, denn in seiner Schleifenbahn erreichte Merkur dreimal den Radix-Mars. Einfache Merkurübergänge erwähnen wir nie, weil wir ihnen nur eine schwache Wirkung zuschreiben.

Im Februar 1905 bildete sich ein Abszess am rechten Bein und dann entwickelte sich die Krankheit unaufhaltsam weiter.

 
 

Fig. 5


Bernadette vereinte bestimmte Kräfte ihres Todeshoroskops mit denselben Kräften von Antonias Radix: Sonne und Merkur der Heiligen schlossen sich mit Sonne und Merkur der Kranken zusammen (Fig. 5).

Antonias Radix-Konstellation hat keinen Zusammenhang mit der Embryonal-entwicklung. Krankheiten, die nur aus dem Radix heraus entstehen, sind Leiden, die die heutige Medizin zu heilen oder weitgehend zu lindern vermag.

 
 

Fig. 6


Der letzte Vollmond vor der Heilung fiel auf den 25. Juli 1907; er war teilweise verfinstert (Fig. 6). Da die Sonne auf einem Kardinalpunkt (AC) des Vollmondhoroskops stand, repräsentierte sie die
Sonne-Mars-Quadratur, die im Radix vorhanden ist und die wiederholt worden war (Fig. 4, vorletzte Linie).
Der partiell verfinsterte Vollmond, der den DC besetzte und der auf dem Radix-Mars stand, vertrat die vermutete Mond-Mars-Quadratur.
Als Antonia im August die Reise nach Lourdes antrat, war ihr Gesundheits-zustand schwer angeschlagen.

 
 

Fig. 7


Im September 1905 war Antonia zum ersten Mal in Lourdes, konnte aber noch nicht geheilt werden. Sie musste zuerst eine tiefere Beziehung zur übersinnlichen Welt erlangen. Das geschah hauptsächlich w
ährend des lange dauernden Saturnübergangs über den Radix-Drachen (Fig. 7). Die Heilung geschah am 10. August 1907.

 
 

Fig. 8


Im Vollmondhoroskop, das der Heilung voranging, wiederholten Saturn und der Mondknoten ihren Radix-Aspekt (Konjunktion): Sie waren durch Trigon miteinander verbunden (Fig. 8). Der Aspekt war hoch aktiv, denn er war mehrmals belebt worden (Fig. 7).
Auch Jupiter verhieß göttliche Hilfe: Seine Konjunktion mit dem Mondknoten galt als Wiederholung ihrer Radix-Verbindung (Sextil).
Antonia wurde am 10. August 1907 in Lourdes geheilt.

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