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Bischof

Johannes XXIII.

Jupiter und Neptun

 
 

Fig. 1


Am 3. März 1925 wurde Roncalli zum Apostolischen Visitator für Bulgarien ernannt, wo er den Weg zum regionalen Dialog zwischen der katholischen und orthodoxen Kirche ebnete. Für diese Aufgabe bedurfte es der Bischofsweihe, die er am 19. März 1925 empfing. (de.wikipedia.org/wiki/Johannes_XXIII.)

Das Jupiter-Neptun-Trigon des Solars gilt als Wiederholung der Konjunktion, die im Geburtshoroskop vorliegt (Fig. 1). Die Erneuerung des Radixaspektes kündigte religiös-mystische Erlebnisse an, z. B. die Erhebung in eine hohe kirchliche Würde.

 
 

Fig. 2


Am 10. März 1925 stand der laufende Neptun auf dem Aszendenten des Vollmondes (Fig. 2, Orbis 9°). Er repräsentierte die Aspekte, die er im Radix und im Solar mit Jupiter bildete. Seine Anwesenheit auf dem Kardinalpunkt bedeutete, dass das Ereignis nahe bevorstand. Es war zwischen diesem Vollmond (10. März 1925) und dem nächsten (9. April 1925) zu erwarten. Am 19. März empfing Roncalli die Bischofsweihe.


Sonne und Mondknoten

 
 

Fig. 3


Im Venusar wurde die Sonne-Mondknoten-Konjunktion des Geburtshoroskops erweckt (Fig. 3). Zwischen diesem Venusar (7. Dez. 1924) und dem folgenden (26. Sept. 1925) war Roncalli besonders empfänglich für Inspirationen, die ihm aus der geistigen Welt zuflossen und die ihm halfen, äußere, hohe Lebensziele zu erreichen.

 
 

Fig. 4


Auch der aufsteigende Mondknoten befand sich im Umkreis des Aszendenten (Fig. 4). Er vertrat die Aspekte, die ihn im Radix und im Venusar mit der Sonne verbanden. Roncalli empfand, dass ihn eine geistige Macht zu dieser neuen Aufgabe hinführte.


Mars und Uranus

 
 

Fig. 5


Im Solar (Fig. 5) standen Mars und Uranus (in Länge) nahe beieinander; sie belebten das Sextil, das sie im Radix bildeten.

 
 

Fig. 6


Die Verbindung des Mars-Radix mit dem Uranus-Radix wurde auch im Venusar (Fig. 6) wiederholt: Mars und Uranus befanden sich in Konjunktion.

 
 

Fig. 7


Im Marsar (Fig. 7) finden wir ein Trigon des Mars zum Uranus als Wiederholung ihres Radix-Sextils.


Mars, Jupiter und Uranus

 
 

Fig. 8


Die laufenden Planeten wiederholten die Mars-Jupiter-Uranus-Konfiguration, die im Radix vorhanden war (Fig. 8).

Roncalli wurde nicht nur zum Bischof erhoben, sondern zugleich mit einer besonderen Mission beauftragt: Er wurde nach Bulgarien gesandt um eine Verständigung zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche herzustellen. Er sollte eine Veränderung, eine Neuorientierung (Uranus) bewirken.

Der laufende Mars befand sich auf dem Jupiter des Wurzelhoroskops. Zusätzlich stand er in Trigon mit dem laufenden Jupiter. Er belebte das Sextil, das die beiden am Tage der Geburt bildeten.
Roncalli war entschlossen, sich mit seiner ganzen Kraft für die Kirche zu engagieren.


Merkur, Mars und Uranus

 
 

Fig. 9


Die Aspekte, die Mars, Merkur und Uranus in mundo bildeten, waren das Äquivalent ihrer Radixverbindungen (Fig. 9). Im Solar und in den Planetaren erschienen sie nicht und spielten demzufolge eine Nebenrolle. Sie wiesen auf den Dialog hin, den Roncalli in Bulgarien mit der orthodoxen Kirche zu führen hatte.


Merkur, Venus und Saturn

 
 

Fig. 10


Der Saturntransit brachte einen Misston in die festliche Stimmung (Fig. 10) hinein. Er zeichnete eine Schleifenbahn über den Radixpositionen des Merkur und der Venus. Letztere stehen in Opposition zum Radix-Saturn. Die Schleife, die diesen Aspekt aktivierte, begann im November 1924 und endete erst im Dezember 1925.
Roncalli, der in Rom viele Freunde hatte, war ein geselliger Mensch. Nun musste er sie verlassen und in einem Land, dessen Sprache er nicht beherrschte, Wohnsitz nehmen. Der Abschied fiel ihm schwer.
Vielleicht hat er unter diesem Saturntransit auch den Tod eines Nahestehenden erlebt.

Abschließend stellen wir fest, dass fast alle Aspekte des Geburtshoroskops wiederbelebt worden waren. Es waren überaus wichtige Tage in Roncallis Leben. Die Ernennung zum Bischof und zum Apostolischen Visitator gaben ihm Gelegenheit, alle seine Fähigkeiten herauszustellen.

 
 
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