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Das Radix

Johannes XXIII.


Im ersten Teil dieser Website wurden noch einmal die astrologischen Reinkarnationsgesetze in Erinnerung gerufen. Der zweite Teil, der hier beginnt, handelt nicht von der Wiederverkörperung sondern von astrologischen Prognosemitteln.

Das Geburtshoroskop, auch Radix (Wurzelhoroskop) genannt, ist das Horoskop des Astralleibes. Es ist ein Verzeichnis der seelischen Kräfte und Schwächen, die im äußeren Leben erscheinen werden. Diese Anlagen werden z. B. günstige, freudvolle oder enttäuschende und konfliktreiche Beziehungen zu Mitmenschen bewirken.

Das Radix enthält auch eine Summe von Verheißungen: Es verspricht karmische Ereignisse, d. h. unumgängliche Erlebnisse, Begünstigungen, Geschenke, Lebenswenden oder Schicksalsschläge. Wir kommen zur Erde, um, u. a., diese Lehren zu erhalten. Sie sind unabwendbar, weil sie im vorgeburtlichen Dasein festgelegt worden sind. Durch geistige Höherentwicklung kann das karmische Geschehnis andere Formen annehmen, - bleibt aber unausweichlich. Wer sich nur an seiner Freiheit erfreuen möchte, der gucke nie in ein Geburtshoroskop hinein, denn dort sind die unabwendbaren Erlebnisse, - die wir selbst mit Hilfe von hohen, weisen Geistern in der übersinnlichen Welt, lange vor der Geburt, vorprogrammiert haben, - vermerkt. Zwischen den karmischen Ereignissen gibt es jedoch noch viel Freiheit, - viel Zeit, in der wir nach unserem Gutdünken handeln können.

Im Geburtshoroskop erscheinen nur die Kräfte des Astralleibes. Für das Ich, das, je nach geistiger Entwicklungsstufe, die niederen Triebe ganz oder wenig im Zaum hält, gibt es kein Horoskop.
Wie Sie wissen, gibt es noch ein Horoskop, in welchem die schöpferischen Kräfte, die während dem Erdenleben ausgebildet wurden, registriert sind: Es ist das Todeshoroskop.


Wenn wir das Geburtshoroskop eines Menschen, den wir nicht kennen und von dem wir nichts wissen, entziffern möchten, sollten wir drei Entwicklungsstufen in Betracht ziehen:
1.   Der geistig und moralisch hoch entwickelte Mensch (z. B. Rudolf Steiner, Mahatma Gandhi, usw.).
2.   Der normale Mensch, der sich zum Guten bekennt aber auch Fehler begehen wird.
3.   Der Mensch, der zu kriminellem Verhalten neigt.

Harte Aspekte bedeuten nicht, dass der/die Horoskopträger(in) zum Bösen neigt. Ein starkes Ich kann sich im vorgeburtlichen Leben ein Radix mit solchen Aspekten gewünscht haben, um, durch Leid und Ungemach, einen höheren Entwicklungsgrad zu erreichen. Ob das Leben sinnvoll geführt wird oder nicht, hängt allein von der Stärke des Ichs ab; diese ist aber nirgends verzeichnet.

Angelo Giuseppe Roncalli ist am 25. November 1881 geboren. An diesem Tag sind auf dem Erdball noch viele andere Menschen geboren. Die meisten von ihnen sind zweifellos ehrenwerte Menschen geworden, haben aber nicht so hohe Ziele verfolgt wie der Papst. Und dann gab es sicher auch noch einige zwielichtige Gestalten. Alle hatten, abgesehen vom schnell laufenden Mond und von den Häuserspitzen, ein und dasselbe Geburtshoroskop. Ihre Seelenkräfte waren verwandt aber die Individualitäten (die Iche), die diese Anlagen benutzten, gestalteten ungleiche Lebensläufe.


 
 

Fig. 1


Johannes XXIII., "der gute Papst", wie ihn das Volk nannte, hat die katholische Kirche durch das Aggiornamento, dem er seine Kräfte bis zu seinem letzten Atemzug opferte, neu belebt. Er ist weltweit als großer Papst anerkannt worden, auch von Nichtkatholischen.
Dieses starke Ich äusserte sich durch ein Radix (Fig. 1), das drei besonders schöne Aspektgruppen enthält:
1.   Ein Großes Erdtrigon, das von Jupiter, Uranus und Mond in den Erdzeichen (Stier, Jungfrau und Steinbock) gebildet wird.
Die genaue Mondposition ist unbekannt; sie hängt von der Geburtszeit ab. Es heißt, Angelo Giuseppe Roncalli sei am Morgen, gegen 9 oder 10 Uhr geboren. Um diese Zeit stand das Erdtrigon wirklich am Himmel und erhielt sich bis am Abend.
2.   Jupiter und Neptun, die mit Uranus in Trigon stehen. Dazu noch Mars, der sich zwischen ihnen befindet und Sextile erhält.
3.   Merkur und Venus, mit denen Mars ein Trigon bildet. Dazwischen, Uranus, der mit den dreien durch Sextile verbunden ist.
Uranus ist in den drei Aspektkomplexen anwesend. Er symbolisiert die Kraft, durch die sich dieser Papst auszeichnete: seine Fähigkeit, veraltete Strukturen gewaltlos zu verändern, Erneuerungen zu bewirken und Umstellungen in Gang zu setzen.
Sein fortgeschrittenes Ich bediente sich der drei Aspektgruppen um sich harmonisch mit den Mitmenschen und mit dem Lauf der Welt zu verbinden.



 
 

Fig. 2

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