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Der schaffende Geist

Reinkarnationen > Johannes der Täufer
 

Fig. 1



Das Aufblühen der Täufer-Seele

 
 

Fig. 2


Die Seele des Täufers Johannes, die, - wie wir annehmen, - in Raffaël lebte, durchlief eine bedeutsame Entwicklung als das Kind sechsjährig war (Fig. 2). Eine Venusschleife, die sich in Raffaëls Leben alle acht Jahre wieder über Venus und Merkur des Todeshoroskops bildete, symbolisierte eine Steigerung des Gefühlslebens und der Ausdrucksfähigkeiten. Im Todeshoroskop des Täufers stehen Venus und Merkur in Konjunktion (Fig. 1); die Venusschleife belebte sowohl Venus
† als auch deren Konjunktion mit Merkur†.

Die Saturnschleife, die sich 1489 über der Himmelstiefe des Todeshoroskops bildete, versinnbildlichte eine Vertiefung des Seelenlebens, nachdem schon im Vorjahr das Innenleben angeregt worden war (Uranusschleife und Mondknoten-übergang).
Während seines
Übergangs über das ICL wirkte SaturnT mit allen Aspekten, an denen er im Todeshoroskop teilnimmt; er war nicht nur Saturn, sondern Saturn-Merkur-Sextil und Saturn-Venus-Sextil.
Die Gleichzeitigkeit der Venus- und Saturnschleife symbolisierte folglich eine beachtliche Vertiefung des Empfindunglebens.

 
 

Fig. 3


In seinem 14. Lebensjahr erlebte Raffaël nochmals das Ungewöhnliche, das sich schon in seinem 6. Lebensjahr ereignet hatte: Vier gleichzeitige Planetenschleifen erweckten die Seele des Täufers, die in dem Knaben lebte (Fig. 3). Sie entsprachen einer
Überfülle von Gefühlsregungen und von Schaffenskräften.
Die Schleife, die Jupiter über dem Pluto† bildete, belebte das Trigon, das den Jupiter† mit dem Pluto† verbindet. Frömmigkeit und Sinn für hohe Kunst erfüllten Raffaëls Seele, die sich viel schneller entwickelte, als ihr physischer Träger, der noch ein Kind war.
Die Marsschleife erweckte die Mars-Neptun-Konjunktion, die in Johannes' Todeshoroskop vorhanden ist und gleichzeitig befand sich der laufende Neptun in der Nähe der Himmelstiefe der Lokalisierung. Der 14-jährige Junge gelobte sich, hohe Taten zu vollbringen.

Um 1500, vielleicht aber schon 1494, ging der junge Raffael nach Perugia und trat als Schüler in die Werkstatt von Pietro Vanucci (genannt Perugino) ein. Dort gelang es ihm, sich so weit an den Stil Peruginos anzunähern, dass eine Unterscheidung der Werke oft nur mit Mühe gelingt. Sein malerisches Können war schon in jungen Jahren so ausgeprägt, dass Raffael bereits 1500, also im Alter von 17 Jahren, in dem ältesten seiner uns überlieferten Verträge, einer Abmachung zwecks eines Altarwerkes in Città di Castello, magister (Meister) genannt wurde.
(de.wikipedia.org/wiki/Raffael)


Raffaël übertrifft seinen Lehrer

 
 

Fig. 4


Die Schleifen, die Jupiter und Saturn über der Himmelsmitte der Lokalisierung (MCL) zeichneten, entsprachen einer Periode, in welcher die Seele des Täufers von ihrer Verinnerlichung und Frömmigkeit zeugen wollte (Fig. 4).

 
 

Fig. 5


Neptun und Mars des Todeshoroskops stehen in Konjunktion. Die Neptunschleife (Fig. 4) aktivierte diesen Aspekt und den Neptun
†. Ab Dezember 1503 steigerte sich diese Belebung, weil Mars über dem MCL eine Schleife bildete (Fig. 5). Die Seele des Täufers empfand den Drang, sich in edlen Taten auszudrücken.

Es entstand sein erstes großes eigenständiges Gemälde: die Londoner "Kreuzigung", fertiggestellt um 1502/03. Etwa zur gleichen Zeit malte er für die Kirche San Francesco in Perugia "Die Krönung Mariä" (heute Rom, Pinacoteca Vaticana). 1504 vollendete Raffael für die Kirche San Francesco in Città di Castello sein frühes Meisterwerk: "Die Vermählung der Maria" (heute Mailand, Pinacoteca di Brera). Mit diesem Gemälde übertraf er seinen Lehrer Perugino, der zur selben Zeit ebenfalls eine Vermählung Mariä malte.
(de.wikipedia.org/wiki/Raffael)


Raffaël in Rom

 
 

Fig. 6


Jupiter und Uranus des Todeshoroskops stehen in Trigon. Die Schleife, die der laufende Uranus im Jahre 1510 über dem Jupiter
† bildete, belebte diese Verbindung (Fig. 6). Da Jupiter† den Deszendenten der Lokalisierung (DCL) besetzt, entsprach dieser Uranusübergang einer höchsten Anregung der Kreativität Raffaëls.
Während des Übergangs des absteigenden Mondknotens über den Drachenkopf† war der Künstler empfänglich für Inspirationen, die ihm von der geistigen Welt her zuflossen.
Die Venusschleife streifte den Saturn†, der mit Venus† ein Sextil bildet. Die Aktivierung dieses Aspektes entsprach einerseits der Harmonie, andererseits der strengen Konstruktion und der Technik der Perspektive die sich in Raffaëls Bildern vereinten.

In einem "normalen" Künstlerleben würde der Mondknotentransit oder eine der beiden Planetenschleifen genügen, um eine Schaffensperiode anzuzeigen. In Raffaëls Leben finden wir im Jahre 1510 zum vierten und letzten Mal ein mächtige Steigerung der Kreativität.
Ab 1508 hielt sich Raffaël in Rom auf. Zwischen 1509 bis 1517 malte er seine berühmtesten Werke.

Wir stellen fest, dass Raffaëls Schaffen von sinngemä
ßen Aktivierungen des Todeshoroskops vom Täufer begleitet war. Somit dürfen wir sagen, dass Raffaël wahrscheinlich die wiederverkörperte Individualität des Propheten war.

31. August 2012


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