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Die Reink. des Täufers

Reinkarnationen > Johannes der Täufer

Die Reinkarnation des Täufers

Am 8. Mai 1912 enthüllte Rudolf Steiner das Geheimnis des Täufers Johannes: In seinem vorherigen Erdenleben war er der Prophet Elias gewesen, in der folgenden Inkarnation war er Johannes der Täufer, im 15. Jahrhundert war er der Maler Raffaël und 1772 wurde er unter dem Namen Friedrich von Hardenberg (Novalis) von Neuem geboren. (In Erfahrungen des
Übersinnlichen, 10. Vortrag, Köln, 8. Mai 1912, Verlag der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach/Schweiz, 1970, GA 143)
Schon am Vortage hatte Rudolf Steiner ein wichtiges Ergebnis seiner Geistesforschung verkündet: "An einem Freitag, am 3. April des Jahres 33, drei Uhr am Nachmittag fand das Mysterium von Golgatha statt." (Ebenda, 9. Vortrag, Köln, 7. Mai 1912, Seite 163)

Zwischen dem Tode des Täufers und Raffaels Geburt sind 1453 Jahre verflossen. In dieser Zeitspanne hätte mindestens eine weitere Reinkarnation stattfinden können. In den Vorträgen, die Rudolf Steiner über dieses Thema hielt, erwähnte er jedoch nie eine Zwischeninkarnation. Es soll nun gezeigt werden, dass, nach astrologischen Reinkarnationsgesetzen, der Tod des Täufers direkt zu Raffaëls Geburt hinführt.

 
 

Fig. 1


Wenn wir den 3. April des Jahres 33 als Ausgangspunkt der Berechnungen nehmen und uns an die Angaben der Evangelien halten, hat die Hinrichtung des Täufers im Jahre 30 stattgefunden. Die Anwendung der astrologischen Reinkarnationsgesetze führt zu einem Todeshoroskop, das ungefähr auf den 3. September 30 fällt (Fig. 1).
Ich habe den Tod des Täufers auch in früheren Jahren, vor dem Jahre 30 gesucht, weil die Historiker sagen, die Geburt Jesu habe 4 bis 7 Jahre früher stattgefunden als angenommen. Die Forschungen, die ich auf Grund dieser Angaben betrieb, waren erfolglos.

Das Todesdatum vom 3. September 30, das wir aus astrologischen Gründen annehmen, liegt nur 4 oder 5 Tage von einem Gedenktag der christlichen Kirchen entfernt: I
n den katholischen, evangelisch-lutheranischen, anglikanischen, armenischen und orthodoxen Kirchen ist der 29. August der Gedenktag der Enthauptung des Johannes. Die koptische Kirche gedenkt des Todes des Täufers am 30. August.
Nach urchristlichen Quellen wurde Johannes der Täufer in Tiberias (Galiläa) hingerichtet.


 
 

Fig. 2


Uranus
† und Pluto† (Uranus und Pluto des Todeshoroskops) sind durch Trigon miteinander verbunden (Fig. 1).
Im Jahre 1453 - und schon vorher - erweckte der laufende Pluto (PlutoT, Plutotransit) diese Verbindung indem er über dem Uranus† eine Schleife zeichnete (Fig. 2).
Andererseits belebte der laufende Jupiter den Jupiter†.

Den Gesetzen der Reinkarnationsastrologie zufolge konnte der Wieder-verkörperungsprozess des Täufers beginnen, als die beiden Planetenschleifen gleichzeitig vorhanden waren.
Die meisten Reinkarnationen werden von zwei simultanen Planetenschleifen eingeleitet. Drei gleichzeitige Schleifenbahnen sind schon etwas Au
ßerordentliches.

Das Gesetz verlangt aber noch mehr: Während die beiden Planetenschleifen vorhanden sind, sollen Sonne, Merkur, Venus oder Mars zur Stelle zurückkehren, die sie im Todeshoroskop besetzen. Man findet oft die Wiederkehr der Sonne, begleitet von einer dreifachen Wiederkehr Merkurs, der über dem Merkur
eine Schleife bildet.
Im vorliegenden Beispiel kehrte im August 1453 zuerst Venus zurück (am 12.), dann Merkur am 16. und zuletzt die Sonne am 23.

 

Datum

Horoskope

Laufende,
aktivierende
Elemente

4. August 1453

Neumond

2

12. August

Venusar

2

16. August

Merkurar

2

19. August

Vollmond

2

23. August

Solar

2

3. September

Neumond

2

 

Zu den Belebungen, zum Solar und zu den Planetaren, muss sich ein Neu- oder Vollmondhoroskop hinzugesellen, das, - auch wieder nach strengen Regeln, - als Bestätigung des Reinkarnationsprozesses gelten kann.
Von den drei Mondhoroskopen, die in der Tabelle aufgelistet sind, erfüllt, - wie wir unten sehen werden, - nur dasjenige vom 3. September 1453 die Bedingungen.

 
 

Fig. 3


Das Mondhoroskop vom 3. September 1453 nennen wir "Lokalisierungshoroskop" (Abkürzung: L).

Dem Gesetz zufolge müssen im L-Horoskop alle Belebungen im Gange sein.
JupiterT belebte den Jupiter
† und PlutoT aktivierte den Uranus† (Fig. 2)
Im L-Horoskop finden wir dasselbe: JupiterL erweckt den Jupiter†, denn sie stehen in Konjunktion (Orbis 6°30') und PlutoL belebt den Uranus† (Fig. 3).


JupiterT und PlutoT haben den Reinkarnationsprozess eingeleitet
(Fig. 2).
Das Gesetz verlangt, dass einer dieser beiden auf einem Kardinalpunkte (MCL, ACL, ICL, DCL) des Lokalisierungshoroskops stehe (Orbis 6°30').
Die Bedingung wird durch JupiterL erfüllt, denn der Bogen zwischen ihm und dem DeszendentenL misst nur 3°16' (Fig. 3).

JupiterT hat den Jupiter† belebt (Fig. 2).
JupiterL befindet sich in der Nähe des DCL (Fig. 3).
Das Gesetz will, dass auch Jupiter† sich in der Umgebung des DeszendentenL befinde (Orbis 6°30').
Diese Bedingung ist auch erfüllt, denn Jupiter† steht nur 8 Bogenminuten vom DCL entfernt.

 
 

Fig. 4


JupiterT
hat den Jupiter† erweckt und PlutoT hat den Uranus† belebt (Fig. 2).
Das Gesetz verlangt, dass einer dieser 3 Planeten, - aber als Planet des Geburtshoroskops, - in der Umgebung eines Kardinalpunktes des Lokalisierungshoroskops stehe (Orbis 8°).

Pluto-Radix (PlutoR) erfüllt diese Bedingung, denn der Abstand zwischen ihm und dem ACL beträgt nur 1°27'.
Die Bedingung wird sogar zweimal erfüllt, denn auch JupiterR befindet sich in der Umgebung des ACL (Abstand 6°04').

Da es in allen Punkten das Gesetz befolgt, ist dieses Lokalisierungshorokop gültig.
Nach Überprüfung der 2 anderen Mondhoroskope, die in der Tabelle aufgelistet sind, kann gesagt werden, dass sie beide ungültig sind, weil sie nicht alle Bedingungen erfüllen.

Nach der Entstehung des Lokalisierungshoroskops (3. September 1453) hat Johannes der Täufer noch fast 30 Jahre auf seine neue Geburt gewartet. Er wurde, - nach dem damals verwendeten Julianischen Kalender, - am Karfreitag 28. März 1483 in Urbino geboren und auf den Namen Raffaël getauft. Während der langen Wartezeit wanderte Pluto vom Uranus† zum ACL hin und setzte sich dort als Pluto-Radix fest.

Die Kardinalpunkte der Lokalisierung sind überaus wichtige Punkte; wir zeichnen sie in das Todeshoroskop hinein. Sie hängen nicht vom Zeitpunkt des Todes ab sondern vom Moment, in dem der Mond neu oder voll wird.

Der erste Teil der Studie ist nun abgeschlossen. Wir haben bewiesen, dass die Wiederverkörperung des Täufers möglich war und dass sie wahrscheinlich stattgefunden hat.
Raffaëls Geburtshoroskop ist nicht das einzige, das zum Lokalisierungshoroskop des Täufers passt. Im zweiten Teil müssen wir also noch beweisen, dass Johannes der Täufer als Raffaël Santi und nicht als ein anderer Mensch zurückgekommen ist.

 
 
 
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