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Erweckung des Todeshor.

Raimundus Lullus

Erweckung des Todeshoroskops

Einige Quellen setzen das Todesdatum des Ramon Llull in das Jahr 1315, andere in das Jahr 1316.
Laut http://en.wikipedia.org/wiki/Ramon_Llull ist er am 29. Juni 1315 gestorben.

In seiner Studie über eine andere Persönlichkeit der Anthroposophischen Gesellschaft nennt Peter Selg den Namen des wiedergekommenen Lullus: Willem Zeylmans van Emmichoven. Dokumente zu Zeylmans' umfangreicher Lullus-Beschäftigung, die ebenfalls  auf mündliche Karma-Hinweise Rudolf Steiners zurückgingen (im zeitlichen Kontext seines Dornacher Lullus-Vortrages vom 5.1.1924; GA 233a), befinden sich im Willem Zeylmans van Emmichoven Archiv des Ita Wegman Instituts, Arlesheim. (1)

Da wir den Tag und den Ort der neuen Geburt kannten (Helmond/Niederlande, 23. November 1893), konnte, durch Anwendung der astrologischen Reinkarnationsgesetze, Llulls Todesdatum annähernd eruiert werden. Die folgende Studie möchte beweisen, dass  er 1315, um den 30. Juni, gestorben ist.



 
 

Fig. 1

Im Sommer 1874 wurde Llulls Sterbehoroskop durch drei Planetenschleifen erweckt (Fig. 1). Da die meisten Reinkarnationen nur durch zwei Schleifen angekündigt werden, dürfen wir  annehmen, dass sich diese Seele in der geistigen Welt zu einem reichen Erdenwerk vorbereitet hat.

Der laufende Merkur (MerkurT, Transit) zeichnete eine Schleife über dem Merkur des Todeshoroskops (Merkur†). Die intellektuellen Fähigkeiten wurden aktiviert und gesteigert.

UranusT vollführte eine Schleife über dem Jupiter†. Sie belebte das Trigon, das Uranus und Jupiter im Sterbehoroskop bilden. Ab September 1872 bis Juni 1876 zog Uranus eine Schleife nach der anderen über dem Jupiter† (Orbis, Spielraum  6°30').
Im Trigon, das den Uranus† mit dem Jupiter† verbindet, lesen wir, dass Llull in seinem letzten Erdenleben, das 1315 endete, die Fähigkeit ausgebildet hat, in religiösen, sozialen und philosophischen Belangen umgestaltend und schöpferisch  zu wirken. Die Uranusschleife kündigte an, dass dieses Talent, in Hinsicht auf das neue Erdenleben, besonders verstärkt wurde.

Im Februar 1874 trat SaturnT in den näheren Umkreis des Saturn† ein. Ende April befand er sich, sehr verlangsamt, in genauer Konjunktion mit dem Saturn† und im Mai wurde er rückläufig. Im Oktober kam er in den Stillstand, wobei  er sich immer noch in der Umgebung des Saturn† befand. Die genaue Konjunktion mit ihm erreichte er wieder im Januar 1875 und Anfang März verließ er ihn endgültig.
Diese Schleifenbahn erweckte den Saturn des Todeshoroskops, d. h. Seelenkräfte, die der Asket im Mittelalter besonders ausgebildet hatte: Konzentration, Ernst, Vertiefung und Festigkeit.



 

Datum

Horoskope

Laufende,
aktivierende
Elemente

29. Juni 1874

Vollmond

3

30. Juni

1. Merkurar

3

7. Juli

Solar

3

13. Juli

Neumond

3

24. Juli

2. Merkurar

3

29. Juli

Vollmond

3

12. August

Neumond

3

15. August

3. Merkurar

3

27. August

Vollmond

2

 

In dieser Liste suchen wir einen Voll- oder Neumond, der eine Geburt in Helmond (Niederlande) ermöglichte.
Der Vollmond vom 27. August kommt nicht in Betracht, weil zu dieser Zeit nur zwei der erweckenden Planeten wirkten (Fig. 1, SaturnT und UranusT).
Nur der Vollmond vom 29. Juli 1874, der, wie wir sehen werden, alle Gesetze der Reinkarnationsastrologie befolgte, bot die Möglichkeit einer Geburt in Europa.
Wir untersuchen nun dieses Vollmondhoroskop, das wir "Lokalisierungshoroskop" nennen.


 
 

Fig. 2

Laut Gesetz müssen alle belebenden Elemente im Lokalisierungshoroskop aktiv sein. Im vorliegenden Falle sind es drei:
1.   MerkurL (Merkur des Lokalisierungshoroskops), den wir in Fig. 1 als laufenden Planeten sahen, ist ein aktivierendes Element.
Merkur des Todeshoroskops (Merkur†) ist das erweckte Element.
Im Lokalisierungshoroskop stehen sie in Konjunktion, wie es das Gesetz verlangt (Orbis 6°30').
2.   SaturnL belebt den Saturn†, denn sie stehen in Konjunktion.
3.   UranusL erweckt den Jupiter†, denn auch sie stehen nahe beisammen.


Weiterhin verlangt das Gesetz: Eines dieser Paare muss sich auf einem Kardinalpunkt der Lokalisierung (McL, AcL, IcL, DcL) befinden (Spielraum 6°30').
Die Bedingung ist sogar zweimal erfüllt; der Deszendent der Lokalisierung trägt den SaturnL und den Saturn†. Zusätzlich befinden sich UranusL und Jupiter† in der Nähe des AcL.



 
 

Fig. 3

Die letzte Bedingung, die noch erfüllt sein muss, ist die folgende: Eines der aktivierenden oder eines der erweckten Elemente muss, als Element des Geburtshoroskops, auf einem Kardinalpunkt  der Lokalisierung stehen (Orbis 8°).

Die aktivierenden Elemente sind: MerkurL, SaturnL, UranusL (Fig. 2).
Die erweckten Elemente sind: Merkur†, Saturn†, Jupiter†.
Wir müssen folglich MerkurR (Merkur im Radix, im Geburtshoroskop), SaturnR, JupiterR oder UranusR in der Umgebung des McL, AcL, IcL oder DcL finden.
Auch diese Bedingung ist erfüllt, denn SaturnR befindet sich in der Nähe des IcL.


Die drei Planetenschleifen wirkten zwei Monate lang ohne Unterbruch zusammen. Zudem sind die Achsen AcL-DcL und McL-IcL eng mit Jupiter†, Saturn†, UranusL, SaturnL und  SaturnR verbunden.  Es war ein harmonischer Erweckungsprozess, der zu den klassischen Beispielen der Reinkarnationsastrologie gehört.

Nach der Lokalisierung wartete Raimundus' Seele 19 Jahre und 4 Monate auf ihre neue Geburt. In dieser Zeit wanderte Saturn der Lokalisierung vom DcL zum IcL und wurde dort zum Saturn-Radix.


Die technische Analyse, die jetzt abgeschlossen ist, beweist nur, dass Lullus in Holland reinkarnieren konnte. Dass er als Zeylmans wiederkam, ist jedoch noch nicht bewiesen. Durch Jahre hindurch sind in Holland Menschen geboren, deren Geburtshoroskop auch einen Zusammenhang mit dem oben besprochenen Lokalisierungshoroskop aufweist. Und wenn wir die Lokalisierung z. B. für London oder Mailand berechnen würden, würden wir sehen, dass sie auch gültig ist.
Wir müssen also noch beweisen, dass Zeylmans' Lebenswerk wirklich aus denjenigen Seelenkräften heraus entstand, die in Llulls Sterbehoroskop verzeichnet sind. Astrologisch formuliert: Wir müssen zeigen, dass, in den Perioden, in denen Zeylmans aus seinem innersten Wesen heraus sein Werk schuf, sinngemäße Transite über Llulls Todeshoroskop vorhanden waren. Wenn nicht Llulls sondern ein anderes Ich in Zeylmans gelebt hat, werden wir in diesen Zeiträumen keine oder widersinnige Transite  vorfinden. Diese Untersuchung wird Gegenstand des nächsten Kapitels sein.

 
 
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