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Frédols Reinkarnation

Reinkarnationen > Bérenger von Frédol


(Fortsetzung der Studie "Gottfried von Charnay")

 
 

Fig. 1


Bérenger (oder Béranger) von Frédol ist um 1250 im Schloss La Vérune (Frankreich, Hérault) geboren.
Er lehrte kanonisches Recht in Montpellier, Paris und Bologna.
1294 wurde er Bischof von Béziers. Später wurden zwei seiner Neffen seine Nachfolger in diesem Bischofsamt.
Am 15. Dezember 1305 ernannte ihn der Papst Clemens V. zum Kardinalpriester von St. Nereus und St. Achilles und 1307 beauftragte er ihn mit der Untersuchung der Anklage gegen die Templer.
1309 erhob ihn Clemens V. zum Kardinalbischof von Frascati und zum Großpönitentiar. In diesem Amt stand er an der Spitze des päpstlichen Gerichtshofes für Gewissenssachen.
Er war Vertrauensmann von Clemens V. und stand auch dem König Philipp dem Schönen nahe. Beide übertrugen ihm viele politisch-diplomatische Aufgaben.
1310 beteiligte er sich am Streit, der im Franziskanerorden zwischen den Anhängern der Kommunität und den Spiritualen herrschte (Armutsstreit).
Während der Papstwahl 1314 - 1316 war er zeitweise Kandidat der französischen Kardinäle; dann wurde jedoch nicht er sondern Jakob Duèse (Johann XXII.) erwählt.
Bérenger von Frédol ist am 11. Juni 1323 in Avignon gestorben.
(Quelle: www-app.uni-regensburg.de)

 
 

Fig. 2


Im Todeshoroskop des Kardinals stehen Venus und Saturn in Konjunktion.
Am 29. April 1882 trat der laufende Saturn (Fig. 2, SaturnT, Transit) in die Umgebung der Venus
† (Venus des Todeshoroskops) ein und am 22. Mai erreichte er den näheren Umkreis des Saturn† (Orbis 6°30'). In der folgenden Zeit führte er über Venus und Saturn eine Schleife aus, die er am 30. Mai 1883 beendete. Dieser Saturntransit erweckte den Saturn† und dessen Konjunktion mit Venus†.
In den Monaten Mai, Juni und Juli - gleichzeitig mit der beginnenden Saturnschleife - belebte der in Schleifenbahn wandelnde MerkurT den Merkur† und dessen Konjunktion mit Mars†.
In der Zeitspanne der beiden Schleifenbildungen kam die Sonne zur Stelle zurück, die sie im Todeshoroskop besetzt. Infolge seiner Schleifenbahn kam Merkur dreimal zu seinem Ausgangspunkt zurück. Auch Saturns Wiederkehr geschah noch bevor Merkur seine Schleife beendete.
Laut astrologischen Reinkarnationsgesetzen (siehe www.reinkarn.info) brachten diese Ereignisse den Reinkarnationsprozess in Gang.


 

Datum

Horoskope

Laufende,
belebende
Elemente

17. Mai 1882

Neumond

1

31. Mai

1. Merkurar

2

1. Juni

Vollmond

2

15. Juni

Neumond

2

18. Juni

Solar

2

1. Juli

Vollmond

2

3. Juli

2. Merkurar

2

14. Juli

3. Merkurar

2

15. Juli

Neumond

2

22. Juli

1. Saturnar

2

30. Juli

Vollmond

1

 

Fig. 3


Die nachfolgenden Ausführungen werden beweisen, dass das Neumondhoroskop vom 15. Juli 1882 das Lokalisierungshoroskop ist.

 
 

Fig. 4


Die Belebungen, die wir in Fig. 2 gefunden haben, müssen auch im Lokalisierungshoroskop (Fig. 4) vorliegen. Diese Bedingung ist erfüllt, denn

  • Saturn des Lokalisierungshoroskops (SaturnL) erweckt den Saturn† und dessen Konjunktion mit Venus† (Orbis 6°30');

  • MerkurL belebt den Merkur† und dessen Konjunktion mit Mars†.


Merkur und Saturn sind die belebenden Planeten.
Laut Gesetz muss einer dieser Planeten im Umkreis (6°30') eines Kardinal-punktes der Lokalisierung stehen.
SaturnL erfüllt diese Bedingung, denn er befindet sich auf dem MCL.

Nicht nur der belebende Planet soll auf dem Kardinalpunkt stehen, sondern auch der Planet, den er erweckt.
Der belebende SaturnL besetzt die Himmelsmitte. Auch die Planeten, die er erweckt - Saturn† und Venus† - befinden sich in der Umgebung (6°30') des MCL. Damit ist die Bedingung erfüllt.

 
 

Fig. 5


Nun müssen wir noch prüfen, ob das Lokalisierungshoroskop und das Radix richtig miteinander verbunden sind (Fig. 5).
Saturn und Merkur sind die aktivierenden Planeten.
Merkur, Venus, Mars und Saturn sind die erweckten Planeten.
Eines dieser aktivierenden oder erweckten Elemente muss - als Element des Geburtshorokops - auf einem Kardinalpunkt der Lokalisierung stehen (Orbis 8°).
Auch diese Bedingung ist erfüllt, denn Saturn-Radix (SaturnR) befindet sich in der Umgebung des ICL.

Das Lokalisierungshoroskop ist gültig, denn es befolgt die astrologischen Reinkarnationsgesetze.

Die Lokalisierung hat am 15. Juli 1882 stattgefunden. Danach wartete Bérenger von Frédol noch 14 Jahre und ca. 3 Monate auf seine neue Geburt. Während dieser Zeit wanderte SaturnL vom MCL zum ICL und setzte sich dort als Saturn-Radix fest.
Das Ich verkörperte sich in einem weiblichen Leib, der in der Nähe von Innsbruck (
Österreich) am 8. Oktober 1896 geboren wurde. Der Kardinal ist als Theodora von Poturzyn, von der in der vorherigen Studie die Rede war, wieder zur Welt gekommen.

 
 

Fig. 6


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