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Kardinal

Johannes XXIII.

Am 12. Januar 1953 wurde er von Papst Pius XII. zum Kardinal (Titelkirche S. Prisca) und zum Patriarchen von Venedig ernannt. Das relativ gute Einvernehmen mit der französischen Regierung zeigte sich darin, dass der Präsident der Französischen Republik, Vincent Auriol, einer alten Gepflogenheit gemäß dem neu ernannten Kardinal den roten Kardinalshut aufsetzte. (de.wikipedia.org/wiki/Johannes_XXIII.)

Im Solar und in den Planetaren suchen wir die Aspekte auf, die dieses Ereignis verhießen.


Jupiter und Neptun

 
 

Fig. 1


Im Solar aktivierte Jupiter die Konjunktion, die er am Tage der Geburt mit dem Neptun bildete (Fig. 1).
Auch im Merkurar (20. Okt. 1952, keine Zeichnung) und im Venusar (8. Oktober 1952, keine Zeichnung) belebte Jupiter diesen Aspekt.

 
 

Fig. 2


Jupiter bewegte sich in einer Schleifenbahn über dem Radix-Neptun und dem Radix-Jupiter. Er belebte ihre Konjunktion.
Am 10. September 1952 und am 6. Januar 1953 erlangte Jupiter seine größte Kraft: Er kam in den Stillstand. Am 12. Januar wurde der Bischof zum Kardinal ernannt.

 
 

Fig. 3


Jupiter und Neptun, die im Geburtshoroskop in Konjunktion standen, symbolisieren einen Hang zur Mystik (Neptun) und zur Religion (Jupiter).
1952/53 wurde ihre Konjunktion durch die Jupiterschleife erweckt. Der Effekt: Der Bischof wurde mit einem höheren Amt betraut.

Im Neumondhoroskop (Fig. 3) befand sich der laufende Neptun in der Nähe des Aszendenten. Er repräsentierte die belebte Neptun-Jupiter-Konjunktion und kündigte das Ereignis an.
Roncalli wurde am 12. Januar 1953 zum Kardinal ernannt.
Ich nehme an, dass er sich an diesem Tag in Paris aufhielt. Wenn er sich in Rom befunden hätte, wäre das Neumondhoroskop auch gültig, denn Neptun stand auch im Umkreis des Aszendenten (00°15' Skorpion, Orbis 9°).


Jupiter und Uranus

 
 

Fig. 4


Das Sextil, das Jupiter und Uranus im Solar bildeten, belebte ihr Radix-Trigon (Fig. 4). Das Sextil erschien auch in Planetaren, die wir nicht zeichnen: im Merkurar (20. Okt. 1952), im Venusar (8. Okt. 1952), im 1. Jupiterar (10. Aug. 1952) und im 2. Jupiterar (10. Okt. 1952).
Eine starke Veränderung bereitete sich im äußeren Leben des Klerikers vor.

 
 

Fig. 5


Im Neumondhoroskop ist noch ein schwaches Sextil zwischen Jupiter und Uranus vorhanden (Fig. 5). Die Ernennung zum Kardinal war für Roncalli in erster Linie ein religiöses Erlebnis (Jupiter und Neptun). Die Veränderung (Jupiter und Uranus) empfand er an diesem Tag nicht als das Wichtigste. Den Wechsel erlebte er später, unter anderen Mondhoroskopen.


Mars und Neptun

 
 

Fig. 6


Im Venusar bildeten Mars und Neptun ein schwaches Sextil (Fig. 6). Die Wiederkehr dieses Radix-Aspektes bezeugt Roncallis Idealismus und seinen Einsatz für hohe Ziele.

 
 

Fig. 7


Neptun auf dem Aszendenten (Fig. 7) repräsentiert auch den Neptun-Mars-Aspekt, der im Radix vorhanden war und der im Venusar wiedererschien. Das neue Amt bot Roncalli die Möglichkeit, seine Ideale zu verwirklichen.


Merkur und Venus

 








Im 2. Jupiterar belebte Venus die Konjunktion, die Merkur und Venus im Geburtshoroskop bildeten (Fig. 8).

 

Fig. 8


 
 

Fig. 9


Der kontaktfreudige Roncalli erweiterte seinen Freundes- und Bekanntenkreis (Fig. 9). Merkur und Venus spielten jedoch nicht die Hauptrolle. Ihr Sextil galt wohl als Wiederholung des Radixaspektes aber sie standen nicht auf Kardinalpunkten des Neumondhoroskops.


Mars und Uranus

 
 

Fig. 10


Ab Juni 1951 befand sich Uranus in der Umgebung des Mars-Radix und bildete Schleifen über ihm (Fig. 10). Er stimulierte das Sextil, das den Uranus-Radix mit dem Mars-Radix verbindet. Zusätzlich standen Uranus und Mars des Jupiterars im Trigon.

 
 

Fig. 11


Der laufende Uranus stand auf dem Radix-Mars und belebte das Mars-Uranus-Sextil des Geburtshoroskops (Fig. 11). Der Aspekt wirkte jedoch nur im Hintergrund, denn weder Mars noch Uranus befanden sich in der Nähe eines Kardinalpunktes.

Roncalli sehnte sich nach weltverändernden Taten. Als Kardinal konnte er sie noch nicht vollbringen. Das Jupiterar, das zirka 12 Jahre lang gültig ist, zeigte Roncallis Willen, Veränderungen herbeizuführen. Es war der Unterton der sechs folgenden Jahre. Als er, - immer noch unter diesem Jupiterar, - zum Papst erwählt wurde, konnte er endlich handeln: Drei Monate nach der Krönung kündigte er das Konzil der "Aktualisierung" an.

 
 
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