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Schwester Marie Marguerite

Lourdes II
 

Fig. 1


Schwester Marie Marguerite wurde am 13. April 1872 als Françoise Capitaine geboren. 1896 trat sie in das Klarissenkloster von Rennes (Frankreich, Ille-et-Villaine) ein. 1924 erkrankte sie an Pyelonephritis. In den folgenden Jahren verschlimmerte sich die Nierenerkrankung und es kamen noch Herzkrisen hinzu. Ab 1936 vermehrten sich die Herzanfälle, Ödeme traten an den Beinen auf und die Patientin litt auch an Gesichtsneuralgie. Am Anfang des Jahres 1937 beschloss sie
, ihre Medikamente durch Lourdeswasser zu ersetzen und die Gemeinschaft begann eine Gebetsnovene für die Kranke. Am letzten Tag der Novene, am 22. Januar 1937, wurde sie - fern von Lourdes - geheilt.
Quelle: http://www.theworkofgod.org/Aparitns/Lourdes/LOURDES2.htm


 
 

Fig. 2


Sonne, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun des Geburtshoroskops bilden sechs Quadraturen und zwei Oppositionen (Fig. 2). In den 4 letzten Jahren vor der Erkrankung und während der Krankheit, die 13 Jahre lang dauerte, wurden diese Aspekte immer wieder aktiviert.

 
 

Fig. 3


Wie immer, gab es eine Vorgeschichte, die wir leider nicht kennen (Fig. 3). Die Nierenbeckenentzündung, die 1924 auftrat, hatte sich ab 1920 vorbereitet.

 
 

Fig. 4


Die Krankheit verschlimmerte sich fortwährend. Die häufigen Wiederholungen der ungünstigen Radix-Aspekte in Solaren, Planetaren und Transiten, bestätigen diesen Verlauf des Leidens (Fig. 4).

 
 

Fig. 5


In der Tabelle sind die Wiederholungen, die im Solar und in den Planetaren des Jahres 1936 vorhanden waren, aufgelistet (Fig. 5). Es konnte keine Gesundung erwartet werden. Besonders das Merkurar verbot jede Hoffnung:

  • Sonne des Merkurars in Konjunktion mit Uranus des Merkurars;

  • Saturn des Merkurars in Quadratur mit Jupiter des Merkurars;

  • Saturn und Neptun des Merkurars in Opposition.

Trotzdem genas Schwester Marie Marguerite vollständig am 22. Januar 1937.

 
 

Fig. 6


Neunzehn Tage vor der Geburt bildete sich eine ungünstige Konstellation, die auch im Radix noch teilweise vorhanden blieb (Fig. 6). Als diese Radix-Konstellation in den Jahren 1920 bis 1936 intensiv aktiviert wurde, wurde das Gesamtbild belebt. Erkrankungen, die durch ein solches Zusammenwirken des Radix mit einer Etappe des Embryonallebens entstehen, sind schwere Leiden, - schwerer als diejenigen, die nur im Radix verzeichnet sind.

 
 

Fig. 7


Bernadette bekämpfte die krankheitserregende Konstellation einerseits mit Sonnen- und Saturnkräften ihres Geburtshoroskops, andererseits mit Sonnen- und Merkurkräften ihres Todeshoroskops (Fig. 7). Die kosmischen Heilmittel, die sie verabreichte, waren keine "Fremdsubstanzen" sondern homöopathische Arzneien, denn Sonne, Merkur und Saturn waren schon im Gesamtbild vorhanden.

 
 

Fig. 8


Am Tage der Heilung (22. Januar 1937) vereinigte sich der langsam rückwärtslaufende, - d. h., besonders starke, - Merkur mit dem
Gesamtbild (Fig. 8).

 
 

Fig. 9


Im Merkurar vom 19. April 1936 war die Sonne-Uranus-Quadratur, die im Radix vorliegt, belebt worden (Fig. 5). Im Neumondhoroskop (Fig. 9), das der Heilung voranging, befand sich die Sonne in der Nähe des Deszendenten. Darum war sie die Vertreterin des genannten Radix-Aspektes; sie wies auf die andauernde Krankheit hin. Zusätzlich aktivierte sie die Sonne-Saturn-Quadratur des Geburtshoroskops, denn sie stand auf dem Radix-Saturn. Dieses Horoskop sprach von Krankheit, nicht von Gesundung.


Die Geburtszeit ist unbekannt. Wenn die Geburt ganz am Anfange des Tages, um 0 Uhr stattgefunden hat, stehen der Mond und der Mondknoten in Konjunktion, - wenn man einen Spielraum von 8° akzeptiert. Im Solar vom 13. April 1936 wäre die Konjunktion wiederholt worden.
Ich denke eher, dass es im Radix keinen traditionellen Aspekt (Konjunktion, Sextil, Quadratur, Trigon, Opposition) zum Mondknoten gibt und dass die Heilung unter ganz besonderen Umständen zustande kam, denn, Mangels eines Aspektes zum Mondknoten war ein direktes Einwirken der geistigen Welt in Marie Marguerites Leben hinein unmöglich.
Die au
ßerordentlichen Umstände, unter denen die Heilung geschah, möchte ich unten, in Fig. 10 aufzeigen.

 
 

Fig. 10


Als die Ordensfrauen die Novene begannen, kam der laufende Mondknoten zu Bernadettes Radix-Mondknoten zurück. Während dieser Zeit, erhöhten sich die Kräfte der Heilerin in solchem Ma
ße, dass sie, im Bunde mit allen Ordens-schwestern, auf Marie Marguerite einwirken konnte. Es war eine Heilung, die Bernadette mit und innerhalb einer Kongregation vollbrachte. In diesem Falle wird das Radix der Einzelperson zweitrangig; es können dann Ereignisse geschehen, die vom Geburtshoroskop unabhängig sind.

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