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Thea Angele

Lourdes
 

Fig. 1


Thea Angele ist am 24. September 1921 in Neukirch, bei Tettnang (Württemberg) geboren. Zwischen ihrem 17. und 21. Lebensjahr musste sie dreimal operiert werden.
1944 erkrankte die Stenotypistin an multipler Sklerose. Sie litt an Bewusstseinsstörungen und an Lähmungen. Bei einem Luftangriff auf die Stadt Tübingen wurde sie in einem Luftschutzkeller verschüttet. Danach verschlimmerte sich die Krankheit. Nachdem sie 1945 die Monate August bis Dezember in einer Klinik in Tübingen verbracht hatte, wurde sie nach Hause gebracht. Im Herbst 1949 wurde die Lähmung definitiv. Sie konnte nicht mehr essen, nicht mehr sprechen und war oft bewusstlos.
Die Todkranke, die nur noch 34 kg wog, wurde auf ihren früher geäußerten Wunsch nach Lourdes gebracht, wo sie am 17. Mai 1950 eintraf. Am 20. Mai, nach dem vierten Bad konnte sie wieder sprechen und wurde innert wenigen Stunden gesund.
Am 10. Mai 1955 trat sie in die Schwesterngemeinschaft der "Unbefleckten Empfängnis" in Lourdes unter dem Ordensnamen Maria Mercedes ein.


In den nachfolgenden Ausführungen möchten wir beweisen, dass der Ursprung ihrer Krankheit in der Opposition des Mars zum Uranus lag. (Fig. 1).

 
 

Fig. 2


Die Mars-Uranus-Verbindung, die im Radix vorliegt, wurde mehrmals erweckt (Fig. 2).
Zum Beispiel: Am 9. August 1944 trat ein Venusar ein. Mars des Venusars und Uranus des Venusars bildeten eine Quadratur, die als Wiederholung des Radix-Aspektes (Opposition) gilt.

 
 

Fig. 3


Warum führten die Erweckungen dieses Radix-Aspektes zu einer Erkrankung?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir alle Neu- und Vollmonde der Embryonalentwicklung untersuchen. So finden wir das obenstehende Bild (Fig. 3).

Der Radix-Uranus ist mit dem Uranus der Embryonalentwicklung verbunden.
Uranus und Mars der Embryonalentwicklung, - nennen wir sie Uranus-E und Mars-E, - wiederholen den Radix-Aspekt in Form von Quadratur.
Jupiter-E gesellt sich zum ungünstigen E-Aspekt hinzu und verschlimmert ihn.

Wenn die Opposition des Radix-Mars zum Radix-Uranus in Solaren, Planetaren oder durch Transite aktiviert wird, tritt die Gefahr auf, dass der Komplex der E-Aspekte erweckt wird. Ein seelisches Problem (z. B. ein unüberwindbarer Kummer, ein Trauma), das sich nur im Astralleibe (Radix) ausleben sollte, sinkt in die Physis hinunter und induziert dort eine Erkrankung.
Der Vorgang, der vom Karma gewollt ist, spielt sich im Unbewussten ab.

Nach meinen Forschungen gibt es keinen typischen Aspekt für Multiple Sklerose, keinen für Lungentuberkulose, usw. Eine Erkrankung kann von irgendeinem negativen Aspekt angekündigt werden. Die spezifische Krankheit hängt nicht nur von Aspekten sondern auch vom persönlichen Karma, vom Ätherleib, vom Immunsystem und von den Genen ab.

 
 

Fig. 4


Die erste astrologische Bedingung für eine Heilung in Lourdes lautet:
Im Geburtshoroskop muss mindestens ein Aspekt, an dem der Mondknoten teilnimmt, vorliegen. Dieser Winkel muss zur Zeit der Heilung aktiv sein.
Meistens sind es günstige Aspekte des Mondknotens aber es kann auch eine Quadratur sein.

Thea Angeles Radix-Mondknoten ist an zwei Aspekten beteiligt: Er steht in der Nähe des Radix-Merkurs. Zusätzlich bildet er ein Sextil mit dem Radix-Neptun (Fig. 1).
Beide Aspekte wurden vor der Heilung (20. Mai 1950) aktiviert.
Der laufende absteigende Mondknoten belebte den Drachenkopf des Geburtshoroskops (Fig. 4).
Neptun bildete eine Schleife in der Nähe des Radix-Mondknotens. Sie erweckte das Sextil, das den Radix-Mondknoten mit dem Radix-Neptun verbindet.
Merkur führte über dem Drachenkopf des Geburtshoroskops eine Schleifenbahn aus. Sie aktivierte die Konjunktion Merkurs und des Drachenkopfs, die im Radix vorliegt.
Im Diagramm sehen wir auch, dass Merkur des Solars und der Drachenschwanz des Solars in Konjunktion standen. Sie wiederholten die Konjunktion, die sich im Radix befindet. Zudem stand der Solar-Merkur auf dem Radix-Drachenkopf.
Im Solar, im Merkurar und im Marsar standen Neptun und der Drachenschwanz in Konjunktion und wiederholten auf diese Art ihren Radix-Aspekt (Trigon).

Die Wiederholung dieser Radix-Winkel kündete eine Einwirkung der geistigen Welt an.

 
 

Fig. 5


Der letzte Vollmond vor der Heilung (20. Mai 1950) zeigt, dass beide Radix-Aspekte, an denen der Radix-Mondknoten teilnimmt, aktiv waren (Fig. 5).
Fast 9° vom Aszendenten entfernt, also an der Grenze des Spielraums, den wir akzeptieren (9°), steht Merkur. Er ist der Vertreter der Merkur-Mondknoten-Konjunktion, die im Solar wiederholt worden war.
Zudem befindet sich der laufende Neptun auf dem Radix-Mondknoten und belebt das Sextil, das im Geburtshoroskop vorhanden ist.

Wir wissen nicht, an welchem Ort Thea Angele sich am Tage des Vollmondes aufhielt. Jedenfalls war sie noch nicht in Lourdes, denn dort traf sie erst am 17. Mai 1950 ein. Zur Berechnung des MC und des AC haben wir angenommen, dass sie sich in Tettnang befand. Weiter südlich in Deutschland stand Merkur weniger weit vom AC entfernt.
In Lourdes lag der AC in 18°57' Stier.

 
 

Fig. 6


Die zweite astrologische Bedingung, die für eine Heilung in Lourdes erfüllt werden muss, lautet:
Bernadette Soubirous' Geburts- oder Todeshoroskop muss mit dem Aspektkomplex der Krankheit verbunden sein.

Uranus von Bernadettes Todeshoroskop (Uranus†) befindet sich in der Nähe von Thea Angeles Radix-Mars (Fig. 6). Uranus der Heiligen verbindet sich mit Theas Mars-Uranus-Opposition.
Andererseits verbindet sich Jupiter von Bernadettes Todeshoroskop mit der Uranus-Jupiter-Opposition von Theas Embryonalentwicklung.

 
 

Fig. 7


Die dritte Bedingung ist diese:
Am Tage der Heilung muss der Aspektkomplex durch einen gültigen Transit aktiviert werden.

Am 20. Mai 1950, als die Kranke plötzlich gesund wurde, erweckte der laufende Jupiter (Jupiter H = Jupiter der Heilung) die Uranus-Jupiter-Opposition der Embryonalentwicklung (Fig. 7).


Bernadettes Zusammenhang mit Theas Aspektkomplex war äußerst gefährlich, denn normalerweise hätte er eine Verschlimmerung der Krankheit bewirkt. Es geschah das Gegenteil: Es ereignete sich eine Heilung, nach Hahnemanns Prinzip: "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden." Die kosmische Homöopathie konnte wirken, weil Theas Seele der göttlichen Welt zugewandt war, - eine Seelenstimmung die die Einwirkung der geistigen Welt möglich machte.

Ihm gewöhnlichen Leben führen solche Zusammenhänge zwischen Kranken und Nahestehenden oftmals zu tragischen Situationen. Zum Beispiel: Ein Kranker lebte mit einer lieben, gütigen Frau zusammen, die ihn mit Hingabe pflegte. Trotz bester Pflege verschlechterte sich der Zustand des Patienten immerfort. In der astrologischen Untersuchung erschien, dass das Radix der Frau mit dem Aspektkomplex des Patienten verbunden war. Das Karma hat die beiden zusammengebracht, jedoch nicht um eine Heilung sondern um eine Verschlimmerung der Krankheit zu bewirken.

Die Erweckung eines ungünstigen Radix-Aspektes, der mit der Embryonalentwicklung verbunden ist, führt nicht jedesmal zu einer Erkrankung. Er kann im Leben mehrmals aktiviert werden und sich auf ganz andere Probleme beziehen. Bei einigen Personen kann das viele Jahre so gehen; andere hingegen werden schneller krank.
Andererseits kann man im Laufe des Lebens mit denselben Aspekten verschiedene Krankheiten durchmachen.


 
 

Fig. 8

Thea Angele ist am 10. Mai 2004, vierundfünfzig Jahre nach der Heilung, gestorben. Über die Todesursache haben wir keine Informationen. Sie liegt in der Marsschleife, die im Jahre 2003 die Opposition des Radix-Uranus zum Radix-Mars erweckte (Fig. 8).
Da zu jener Zeit ein Venusar und ein Merkurar entstanden, enthalten sie eine Konjunktion des laufenden Mars mit dem Radix-Uranus.

 
 

Fig. 9

Mit der kräftigen Erweckung der Mars-Uranus-Opposition entstand die Gefahr einer Aktivierung der dazugehörenden Aspekte der Embryonalentwicklung (Fig. 9). Thea Angele erlag wahrscheinlich einer Krankheit, denn am Tage ihres Todes vervollständigten die laufenden Planeten Jupiter und Uranus das Bild.

 
 

Fig. 10

 
 
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